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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Sie haben sich entschlossen, eine Reise zu buchen. Es ist selbstverständlich, dass wir unsere Reisen sorgfältig vorbereiten, denn wir möchten zufriedene Kund_innen, die uns weiterempfehlen. Die folgenden Bedingungen, die Sie mit Ihrer Anmeldung als Bestandteil des Reisevertrages anerkennen, sorgen in beiderseitigem Interesse für klare Verhältnisse.

1. Anmeldung & Vertragsabschluss

Unseren Reisen können sich grundsätzlich alle anschließen, sofern für das jeweilige Programm keine Teilnahmebeschränkungen nach Alter oder Geschlecht angegeben sind. Mit der Anmeldung wünschen Sie verbindlich den Abschluss eines Reisevertrages. Die schriftliche Anmeldung sollte auf dem Vordruck der Veranstaltenden vorgenommen werden. Bei Minderjährigen ist die Anmeldung von der Personensorgeberechtigten zu unterschreiben. Ausnahme hierfür stellen nur Anmeldungen über das Internetformular dar. Der Vertrag tritt mit unserer schriftlichen Bestätigung in Kraft. Mündliche Absprachen sind unwirksam, solange sie nicht schriftlich bestätigt worden sind.

2. Zahlungsbedingungen

Innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Reisebestätigung ist eine Anzahlung in Höhe von 50,- €, pro Reiseteilnehmer_in fällig. Die Restzahlung ist 30 Tage vor Reisebeginn auf das in der Reisebestätigung genannte Konto fällig. Erfolgt die Anmeldung weniger als 30 Tage vor Reisebeginn, ist der Gesamtbetrag zu überweisen. Zahlungserinnerungen werden mit zusätzlich 5,- € Gebühren belastet. Die Reiseunterlagen werden ca. 14 Tage vor Reisebeginn erstellt und nach Zahlungseingang unverzüglich zugesandt.

3. Leistung

Maßgeblich für den Inhalt des Reisevertrages sind allein die Ausschreibung, diese AGB, die allgemeinen Informationen zu unseren Reisen (siehe Katalog) und die schriftliche Reisebestätigung. In der Regel beinhaltet der Reisepreis die Betreuung, Unterbringung, Verpflegung und Programmgestaltung. Änderungen oder Abweichungen einzelner Leistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die von dem_der Veranstalter_in nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind. Falls der_die Reiseteilnehmer_in gebuchte Leistungen nicht in Anspruch nimmt oder auf sie verzichtet, ergibt sich hieraus kein Anspruch auf Erstattung gegen uns. Insoweit bleibt auch jegliche Haftung durch uns ausgeschlossen.

4. Rücktritt der Teilnehmenden

Der_die Teilnehmer_in kann jederzeit vor Beginn der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei dem_der Reiseveranstalter_in. Der_die Teilnehmer_in muss den Rücktritt schriftlich erklären. Tritt der_die Teilnehmer_in vom Reisevertrag zurück oder tritt er_sie, ohne vom Reisevertrag zurückzutreten, die Reise nicht an, kann der_die Veranstalter_in eine angemessene Entschädigung für die getroffenen Reisevorkehrungen verlangen. Der pauschalisierte Anspruch beträgt pro Person bei Rücktritt von einer Reise:
-  vor dem 50. Tag vor Reisebeginn 30,- Euro Bearbeitungsgebühr,
-  Rücktritt ab 50 bis 15 Tage vor Reisebeginn 40% des Reisepreises,
-  Rücktritt ab 14 Tage vor Reisbeginn 80% des Reisepreises,
-  bei Nichtantritt der Reise 90% des Reisepreises.
Bei vorzeitigem Beenden der Reise kann keine Teilrückerstattung erfolgen. Die Nichtzahlung fälliger Beträge ersetzt keineswegs die Rücktrittserklärung. Dem_der Teilnehmer_in bleibt es unbenommen, dem_der Veranstalter_in nachzuweisen, dass ihm_ihr kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist, als die von ihm_ihr geforderte Pauschale.

5. Umbuchung & Ersatzperson & Ersatzunterlagen

Eine Änderung / Umbuchung der Reiseanmeldung hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes, des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart ist bis 3 Wochen vor Reisebeginn möglich. Die Kosten dafür betragen 10,- €. Bis zum Reisebeginn ist es möglich, dass eine andere Person in den Reisevertrag eintritt, ausgenommen sind Flugreisen. Es bedarf einer schriftlichen Mitteilung an den_die Veranstalter_in. Für das erneute Ausstellen der Reiseunterlagen (z.B. bei Verlust) fallen 10,- € Gebühren an.

6. Kündigung & Rücktritt durch den_die Veranstalter_in

Wird eine ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht oder eine Projektförderung ist nicht erfolgt, können wir die Reise bis zu 14 Tage vor Reisebeginn absagen. Der eingezahlte Reisepreis wird dann in voller Höhe zurückgezahlt, falls der_die Teilnehmer_in kein Alternativangebot annimmt. Weitere Ansprüche entstehen nicht.

7. Haftung

Wir haften im Rahmen der Sorgfaltspflicht für die gewissenhafte Reisevorbereitung, die sorgfältige Auswahl der Leistungsträger_innen und die Richtigkeit der Reisebeschreibung. Ihnen stehen bei Reisemängeln die gesetzlichen Gewährleistungsrechte zu (Abhilfe, Minderung des Reisepreises, Kündigung, Schadensersatz).

8. Haftungsbegrenzung & Haftungsausschluss

8.1. Die vertragliche Haftung der Reiseveranstalter_innen für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den 3fachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des_der Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit der_die Reiseveranstalter_in für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines_einer Leistungsträgers_in verantwortlich ist.
8.2. Für alle gegen den_die Veranstalter_in gerichteten Schadenersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der_die Veranstalter_in bei Sachschäden bis 4000,- €; übersteigt der 3fache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des 3fachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils pro Teilnehmer_in und Reise.
8.3. Der_die Reiseveranstalter_in haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Sport-, Theaterveranstaltungen, Ausstellungen usw.) und die in der Reiseausschreibung ausdrücklich als Fremdleistungen gekennzeichnet werden.
8.4. Ein Schadensanspruch gegen den_die Reiseveranstalter_in ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als auf Grund internationaler Abkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf die von einem_einer Leistungsträger_in zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadensersatz gegen den_die Leistungsträger_in nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.

9. Versicherung

Eine private Auslandkrankenversicherung ist dringend anzuraten!

10. Teilnehmer_innenhaftung im Schadensfall

Der_die Teilnehmer_in haftet für einen durch ihn_sie während der Reise verschuldeten Schaden. Schadensersatzforderungen des_der Geschädigten gegen den_die Reiseteilnehmer_in werden i.d.R. an den_die Veranstalter_in abgetreten, somit haftet der_die Teilnehmer_in diesem_dieser gegenüber. Eine private Haftpflichtversicherung zur Deckung solcher Schäden ist in jedem Fall empfehlenswert.

11. Mitwirkungspflicht

Jeder_jede Reiseteilnehmer_in ist verpflichtet, bei Leistungsstörungen alles ihm_ihr Zumutbare zu tun, damit der evtl. entstehende Schaden möglichst gering gehalten bzw. die Störung behoben werden kann. Sollte wider Erwarten Grund zur Beanstandung bestehen, muss er_sie sich an Ort und Stelle unverzüglich an unsere Reiseleitung bzw. an die von uns Beauftragten wenden und Abhilfe verlangen. Unterlässt er_sie schuldhaft die Anzeige eines Mangels, stehen ihm_ihr Ansprüche nicht zu. Reiseleiter_innen sind nicht befugt, in unserem Namen rechtsverbindliche Erklärungen abzugeben, sind aber ausdrücklich beauftragt, für die Behebung evtl. Mängel Sorge zu tragen.

12. Außergewöhnliche Umstände

Wird die Reise nach Vertragsabschluss in Folge nicht vorhersehbarer außergewöhnlicher Umstände (z.B. Krieg, Naturkatastrophen, Streik oder ähnlich schwerwiegende Vorfälle) erheblich erschwert, so können sowohl der_die Reiseteilnehmer_in als auch der_die Veranstalter_in den Reisevertrag kündigen. Wir werden bei Vorliegen eines Absagegrundes die Teilnehmer_innen unverzüglich benachrichtigen und zahlen den Reisepreis zurück, können jedoch für bereits erbrachte Leistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Sie können die Teilnahme an einer gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn wir in der Lage sind, eine solche Reise ohne Mehrpreis anzubieten. Sie haben dieses Recht unverzüglich geltend zu machen. Erfolgt die Kündigung nach Antritt der Reise, werden wir die erforderlichen Maßnahmen treffen, insbesondere die Reiseteilnehmer_innen zurückbefördern.

13. Einreisebestimmungen

Von dem_der Vertragspartner_in wird erwartet, sich bei Reisen ins Ausland über die geltenden Pass-, Visa, Zoll-, Devisen- und Gesundheitsbestimmungen zu informieren, da alle Kosten und Nachteile, die aus Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, zu seinen_ihren Lasten gehen. Die Reiseteilnehmer_innen müssen einen gültigen Kinderausweis, Personalausweis oder einen Reisepass mitbringen.

14. Ausschluss

Bei groben oder mehrmaligen Verstößen gegen die Anordnungen der Aufsichtspflichtigen kann der_die Teilnehmer_in ohne Erstattung des Reisepreises von der weiteren Reise ausgeschlossen werden. Der Rücktransport erfolgt auf Kosten des_der Vertragspartners_in. Das gleiche gilt auch, wenn der_die Teilnehmer_in das Miteinander in der Gruppe unzumutbar beeinträchtigt.

15. Ansprüche aus dem Reisevertrag

Der_die Vertragspartner_in muss Ansprüche aus dem Reisevertrag innerhalb eines Monats nach dem vereinbarten Reiserückkehrdatum bei dem_der Reiseveranstalter_in schriftlich geltend machen. Schuldhaft verspätet angemeldete Ansprüche können nicht berücksichtigt werden.

16. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge. Änderungen von Angaben in den Reiseprospekten bleiben ausschließlich den Jungen Humanist_innen vorbehalten. Für Druckfehler und Irrtümer kann keine Haftung übernommen werden.

17. Gerichtsstand

17.1. Der Vertragspartner kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitz verklagen.
17.2. Für Klagen des_der Reiseveranstalters_in gegen den_die Vertragspartner_in ist der Wohnsitz des_der Vertragspartners_in maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben, oder gegen Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz der Reiseveranstaltenden maßgebend.